SX3 - PC Software

Die Selectrix Inhalte werden Schritt für Schritt auf die neue Webseite opensx.net umgestellt !

ausführliche Anleitung zum Programm (Dank an Kai G. Schneider für diese Anleitung und fürs Testen des Programms!)

Das System:
Selectrix™ ist ein relativ einfaches Digitalsystem (in der ursprünglichen Version) – es gibt 112 Adressen (auch „Kanäle“ genannt) mit jeweils 8 Bit Daten, die regelmäßig wiederholt werden. Daher kann man den Gesamtzustand des Systems jeweils gut auf einem Bildschirm darstellen, es gibt bereits einige sogenannte „SX Monitor“ Programme. Jede diese 112 Adressen kann entweder zur Loksteuerung, Weichen- oder Signalsteuerung oder für Rückmeldezwecke (Belegtmelder/Sensoren) verwendet werden - es gibt also keinen separaten Rückmeldebus. DAS IST ALLES! Einfach und zweckmäßig.
Das SX3 Programm: ( zum Download und zur SX3 Installation )
Das Programm entstand aus dem Wunsch heraus, einen Selectrix-"Monitor" auch unter Linux verwenden zu können. Wie bei allen ähnlichen Programmen gibt es die Gesamtübersicht, den „SX Monitor“ - mit der Besonderheit, dass alle Kanäle, die von „0“ verschiedene Daten haben, gelb hinterlegt sind - und wenn sich gegenüber der letzten Sekunde die Daten geändert haben, werden sie Orange hinterlegt. (diese SX Monitor Fenster gibt es nur, wenn das Interface ein Rautenhaus 825SLX ist, nicht beim alten Trix™ Interface). Hierbei wird die übliche SX-Darstellung gewählt mit Bit 1 bis Bit 8, wobei das niederwertige zuerst gezeigt wird.

Daneben gibt es bei „SX3“, die Möglichkeit, weitere Fenster zu öffnen, um gezielt Loks zu steuern und auch Weichen und Signale zu beinflussen.
mit einem anderen Fenster können Belegtmelderausgelesen werden (der Adressbereich geht bei allen Fenstern IMMER von 0 bis 111, Sie können also auch Belegtmelder simulieren, indem Sie auf der gleichen Adresse ein Weichenfenster aufrufen und die entsprechenden Bits aktivieren) Hier das "Main" Window, in dem mit dem Interface verbunden wird, die Gleisspannung kontrolliert wird und mit dem die zusätzlichen Fenster geöffnet werden können.

Settings/Einstellungen
Es werden derzeit nur die Interfaces von Trix, Rautenhaus SLX825 SLX852 und Stärz ZS1 unterstützt.
Es ist ein Simulations Modus vorhanden, in dem nur intern die SX Bus Daten gespeichert werden, dies eignet sich zB zum Testen von anderer SW und funktioniert auch, wenn kein Selectrix Interface angeschlossen ist.

Die Adresse der Weichen/Signale setzt sich zusammen aus SX-Adresse und SX-Bit (also Weiche 883 heisst: Weichenadresse 88, angeschlossen an Bit 3) steuern) – er arbeitet ziemlich fehlertolerant, um mit möglichst vieler Client-SW (zB mit der Android SW) zu arbeiten (so ist es zB egal, welches „Format“ und wieviele SpeedSteps vorgegeben werden – es wird auf jedenfall „Selectrix“ verwendet mit 31 Fahrstufen).

SXnet Server - Port 4104

Die AndroPanel SW verwendet nicht mehr das SRCP Protokoll, sondern das einfachere SXnet Protokoll auf dem Port 4104, es öffnet sich ein Fenster, das die entsprechenden Client anzeigt.

SRCP Server - Port 4303

Er ist noch nicht voll implementiert (im Moment kann er Loks, Weichen/Signale, Sensoren/Rückmelder und Power on/off). In den Settings muss eine Liste mit Sensoren angegeben werden, damit die Rückmeldung dafür automatisch erfolgen kann.

Lanbahn Server/Client

Im Moment (SX3, rev 1.1) werden nur die "LOCO" commands interpretiert und an Selectrix weitergereicht. Link zur Lanbahn Seite

zum Download und zur SX3 Installation

SX3 RaspberryPI

Das Programm SX3 läuft auch auf dem RaspberryPI, vorausgesetzt:

1. Sie haben JAVA installiert, siehe
Raspberry PI - Oracle JDK

2. Sie habe die rxtx-lib installiert:

sudo apt-get install librxtx-java

mehr zum rxtx-setup in Ubuntu

3a. Sie verwenden einen USB-to-Serial Adapter (oder ihre Selectrix-Zentrale ist sowieso über USB verbunden), der wird dann meist als /dev/ttyUSB0 angelegt.

ODER

3.b. Sie verwenden die serielle Schnittstelle beim GPIO-Anschluss mit einem entsprechenden Adapter auf die RS232 Pegel (wie zum Beispiel http://www.microbot.it/documents/mr002-001_datasheet.pdf). Diese Schnittstelle wird nicht von rxtx-lib gefunden, so dass sie einen symbolic link anlegen müssen auf ein Device, das rxtx kennt, dann gehts:

sudo ln -s /dev/ttyAMA0 /dev/ttyS0

dann wird /dev/ttyS0 gefunden und kann benutzt werden.

4. Download von SX3....zip und unzip dieses Files. Dann in das Verzeichnis wechseln, in dem SX3.jar liegt.

5. Beim Aufruf von SX3 müssen Sie den Java-Library-Path angeben, sonst wird die rxtx-lib nicht gefunden, also zum Beispiel

cd /home/pi/sx3/dist
java -Djava.library.path=/usr/lib/jni -jar SX3.jar

Screenshots: